Haltbarkeit Arzneimittel

Arzneimittel haben eine begrenzte Haltbarkeit. Daher sind sie mit einem Verfalldatum gekennzeichnet. Für empfindliche Arzneimittel gibt es dazu noch eine Aufbrauchfrist, die nach Anbruch die Verwendbarkeit begrenzt. Die Wirksamkeit von Arzneimitteln ist tatsächlich nur bis zum Ende des angegebenen Verfalldatums oder bis zum Erreichen der Aufbrauchfrist gewährleistet. Das gilt auch dann, wenn das Arzneimittel richtig gelagert wurde: an einem trockenen, kühlen Platz.

 

Danach beginnt das Arzneimittel zu verfallen. Das bedeutet, dass sich die enthaltenen Wirkstoffe immer schneller zersetzen. Eine Wirksamkeit ist dann nicht mehr gewährleistet. Bei Augentropfen oder halbfesten Cremes und Lotionen kann es  nach dem Anbruch auch zu einer Verkeimung kommen, weshalb das Arzneimittel nach Ablauf der Aufbrauchfrist nicht mehr angewendet werden sollte.

 

Ob sich in einem Arzneimittel etwas zersetzt hat oder nicht, kann man mit bloßem Auge oder am Geruch nur selten erkennen. Aus diesem Grund sollte man Arzneimittel nach Ablauf des Verfalldatums grundsätzlich nicht mehr verwenden und richtig entsorgen. Die meisten Arzneimittel können über den Hausmüll entsorgt werden. Dazu informiert auch das örtliche Abfallamt.

 

Treten vor Ablauf des Verfalldatums erkennbare Zeichen einer Zersetzung auf, ist es ebenfalls besser, das Arzneimittel nicht mehr zu verwenden. Falsche Lagerung könnte der Grund sein. Ein Beispiel sind Cremes oder Salben, die sich in zwei Phasen getrennt haben und Flüssigkeit abscheiden. Sie wurden möglicherweise zu warm oder zu kalt gelagert.

 

Fragen zur Haltbarkeit Ihrer Arzneimittel beantwortet Ihnen Ihr Apotheker gerne. Eine Frage sei an dieser Stelle schon beantwortet: Sind nur der Monat und das Jahr beim Verfalldatum angegeben, ist das Arzneimittel bis zum Ende dieses Monats verwendbar.

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