Blasenschwäche

Viele Menschen leiden unter Blasenschwäche und verlieren unfreiwillig Harn. Blasenschwäche wird medizinisch als Inkontinenz bezeichnet. Die Ausprägung und Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Bei dauerhaften oder ausgeprägten Problemen ist ein Arztbesuch zur Abklärung daher sinnvoll. Normalerweise ist die Blasenentleerung ein willentlich steuerbarer Prozess. Bei Harndrang kann die Blasenmuskulatur angespannt und der Schließmuskel geöffnet werden. Erst dann kann der Urin über die Harnröhre abfließen. Ist dieser Mechanismus gestört, kommt es zu Blasenschwäche oder Inkontinenz.

 

Häufig wird eine Blasenschwäche in Belastungssituationen bemerkt. Frauen sind davon etwas häufiger betroffen. Dabei führt eine Druckerhöhung im Bauchraum ungewollt zu Urinverlust. Dies kann bei Niesen, Husten, Sport oder dem Heben von Gegenständen passieren. Mit Beckenbodengymnastik, die auch den Schließmuskel trainiert, kann man aktiv gegensteuern. Anleitungen für geeignete Übungen gibt es inzwischen sogar schon als APP oder im Internet. Wenig hilfreich ist es dagegen, die Trinkmenge und damit die Urinmenge zu reduzieren, um das Problem in den Griff zu bekommen. Es ist besser, die Flüssigkeitsaufnahme über den Tag verteilt so zu planen, dass man dann mehr trinkt, wenn man zu Hause ist. Wer bemerkt, dass weniger Kaffee, Tee oder alkoholische Getränke zu einer Verbesserung führen, sollte den Konsum reduzieren.

 

Bei Blasenschwäche sind besonders saugende Einlagen ein gutes Hilfsmittel im Alltag. Es gibt sie passend für Frauen oder Männer und je nach Schweregrad in verschiedenen Saugstärken. Die Hersteller kennzeichnen die Produkte entsprechend durch eine aufgedruckte Tropfenzahl. Inkontinenz-Einlagen müssen meist eine größere Flüssigkeitsmenge aufnehmen als herkömmliche Damenbinden. Sie absorbieren auch entstehende Gerüche. Inkontinenzprodukte mit Beratung gibt es in der Apotheke.

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