Blutspende

Blut spenden- leben retten

In Deutschland werden täglich 17 000 Blutspenden benötigt. Diese Blutspenden werden zum größten Teil durch das Deutsche Rote kreuz (DRK) organisiert. Es gibt aber auch Blutspendedienste an Krankenhäusern.

Der Schutz des Spenders und des Empfängers stehen immer im Vordergrund. Hierfür gibt es das deutsche Transfusionsgesetz. Es regelt beispielsweise, dass Blutspender bei der ersten Spende zwischen 18 und 65 Jahren sein müssen.
Mehrfachspender dürfen bis zu ihrem 73.Geburtstag Blut spenden.

Wichtig ist, dass man sich am Tag einer Blutspende gesund fühlt. Man sollte ausreichend gegessen und getrunken haben. Alkoholische Getränke sind am tag der Spende tabu. Die Blutspende sel bst dauert meist nur wenige Minuten. Jedoch ist im Vorfeld ein Gesundheitscheck und im Nachgang eine kurze Beobachtungszeit einzuplanen. Wer Medikamente einnimmt oder frisch geimpft ist, muss klären, ob oder wann eine Blutspende möglich ist.

Bei der Blutspende werden dem Körper rund 500 Milliliter Blut abgenommen.
Diesen Verlust gleicht der Körper ohne Probleme innerhalb weniger Tage vollständig aus.
Lediglich der Eisenverlust ist erst nach rund acht Wochen wieder aufgefüllt. Der Spender spürt den Eisenverlust jedoch nicht.
Unmittelbar nach der Blutspende kann der Kreislauf etwas geschwächt sein. Nach einer etwa 30-minütigen Pause kann man meist uneingeschränkt in den Alltag zurückkehren und auch wieder Autofahren. Lediglich auf Sport und Saunagänge sollte man am Tag der Blutspende verzichten.

Männer dürfen sechs Mal im Jahr spenden, Frauen vier Mal, wobei zwischen zwei spenden ein Anstand von acht Wochen einzuhalten ist.
Innerhalb 24 Stunden nach der Spende wird das Blut im Labor auf Infektionen untersucht. Sollte dabei etwas auffallen, würde der Spender informiert und das Blut nicht freigegeben werden.
Wenn alles in Ordnung ist, rettet die Spebde womöglich bald einem Menschen das Leben.